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architektur und so

basis des entwurfs ist eine interdisziplinäre herangehensweise von innen nach außen. eine besondere rolle spielt dabei die gestaltung der lernräume. die raumstrukturen basieren auf einer bedürfnissanalyse der georg-droste-schule (gds) und des rebuz.

der fokus liegt auf differenzierten zonen für ganzheitliches lernen, treffpunkten für austausch und kommunikation, sowie rückzugs- und erholungsmöglichkeiten. zudem spielt die nähe zur natur und eine enge verbindung zwischen innen und außen eine zentrale rolle.

die beiden gebäude der gds und des rebuz werden über das erste obergeschoss, mit dem zentral gelegenen gemeinschaftsgebäude verbunden.

die drei organischen, aus unterschiedlichen kreisen konstruierten baukörper schaffen eine anregungsreiche, dynamische lern- und arbeitsumgebung.

neben gemeinsam nutzbaren räumen im gemeinschaftsgebäude, bildet der zentrale hof einen treffpunkt für alle beteiligten und schafft einen ort für begegnung und austausch. soziales lernen und interaktion rückt in den mittelpunkt des schulischen alltags

dennoch gibt es auch raum für individualität. die gebäude der gds und des rebuz weisen vielfältige rückzugsorte in innen- sowie außenbereichen auf und bieten möglichkeit für individuelle förderung und unterstützung.

die gestaltung des außengeländes basiert auf einer aktiven auseinandersetzung mit verschiedenen lerngegenständen.

grüne klassenzimmer ermöglichen einen praxisnahen und handlungsorientierten unterricht und bilden lernorte, die kompetenzen auf sozialer, kognitiver, sowie motorischer ebene ansprechen und fördern. kletterbereiche bieten die möglichkeit koordination und bewegung zu fördern und zu trainieren. hochbeete und gartenareale erlauben das anbauen, ernten und zubereiten von obst und gemüse. auch bereiche für naturnahe ruhe und entspannung finden platz auf dem gelände.

die dachflächen sind begrünt, wodurch ein positiver effekt auf klima und umwelt erzielt wird. photovoltaikanlagen dienen zur stromversorgung im eigenbedarf.

auch für den stadtteil bietet das neu gestaltete grundstück einen mehrwert. das gesamte gelände steht außerhalb der schulzeiten dem angrenzenden stadtteil zur verfügung, sodass die zuvor dargelegten aspekte auch von der öffentlichkeit genutzt werden können.

dieses projekt war ein gruppenprojekt mit andré fischer, florian giwanski und johanna sittig.

lageplan

georg-droste-schule

gemeinschaftsgebäude

rebuz

innenansichten

podeste in fluren und klassenräumen

integrierte schranklösungen mit sitznischen bieten rückzugsmöglichkeiten, schaffen ordnung und verhindern eine visuelle reizüberflutung

aula im gemeinschaftsgebäude als pausenbereich und Veranstaltungsraum, mit Gallerie und direktem anschluss nach aussen, sowie ins 1. obergeschoss

café im rebuz als pausenraum, großen Fenstern und sitzgelegenheiten

außenansichten

gemeinsamer hof im zentrum der drei gebäude – ort für begegnung und austausch

eingangsbereich mit blick auf gds und gemeinschaftsgebäude

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